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TEDxKoeln – Geschichten aus dem Gleichgewicht am 28. Oktober 2011

Als langjähriger TED-Fan ist es mir eine besondere Ehre, am Gelingen von TEDxKoeln am 28. Oktober 2011 mitwirken zu dürfen. Auf der Website, die soeben online ging, heißt es:

TEDxKoeln freut sich, den weltweit eröffneten Diskurs von “concerned citizens” aktiv mit zu gestalten. Wir glauben, dass die meisten der auf Lösung drängenden Herausforderungen unserer Zeit nicht ausschließlich durch technologischen Fortschritt, sondern vor allem durch eine neue Qualität im Denken, Verhalten und im Miteinander zu bewältigen sein werden.

Daher ist TEDxKoeln programmatisch auf die Herausforderung urbaner Vergemeinschaftung ausgerichtet: Energie, Architektur, Arbeiten, Bildung, Verkehr, Wirtschaft, Eigentum, kulturelle Diversität, Migration, Kommunikation, Identität, Gemeinschaft, Ästhetik, Marketing. Hier bietet Köln wie kaum eine andere Stadt in Deutschland besondere Möglichkeiten und beispielhafte Ideen, die anlässlichTEDxKoeln Präsenz zeigen können.

Mit ein wenig Einblick in die Hintergründe und Vorbereitungen kann ich nur sagen, dass TEDxKoeln eine herausragende und im positivsten Sinne ungewöhnliche Veranstaltung wird. Mein Part betrifft dabei die Verbindung und Vernetzung der einzelnen Onlinekanäle (Website/Blog, Twitter, Facebook, Flickr, YouTube etc.) zu einem stimmigen Bild. Ganz besonders freue ich mich, dabei mit Fork Unstable Media - der wohl interessantesten Onlineagentur Deutschlands – zusammen arbeiten zu dürfen.

Fork Unstable Media is the creative agency that’s constant sidestepping of communication industry clichés leaves the experts worried. It defines the agency that’s against the wave of one-stop shops and the flotsam of networked leviathans that have succeeded in diluting the creative well. In response, Fork chose to become an adaptive and resilient organism, whereby an established core agency, in tandem with specialists from the surrounding, fluid construct, work as one.

In den kommenden Wochen wird noch viel passieren, und für mich wird TEDxKoeln ganz klar eines meiner persönlichen Highlights dieses Jahres.

TEDx kommt im Herbst 2011 nach Köln

Die lokalen Ableger der fantastischen TED-Konferenz haben sich zu einem weltweiten Phänomen entwickelt, und im Herbst 2011 kommt TEDx nach Köln! Allein darüber freue ich mich schon wie ein kleines Kind auf Weihnachten, aber es kommt noch besser.

Doch noch koste ich die Vorfreude einfach ein wenig länger aus. :)

3 sehr sehenswerte TED-Talks, die unsere Sicht auf die Welt, auf die kooperative Bildung unserer Kinder und unseren Umgang mit Licht und Schatten verändern können. Und sollten.

Wadah Khanfar: A historic moment in the Arab world

As a democratic revolution led by tech-empowered young people sweeps the Arab world, Wadah Khanfar, the head of Al Jazeera, shares a profoundly optimistic view of what’s happening in Egypt, Tunisia, Libya and beyond — at this powerful moment when people realized they could step out of their houses and ask for change.

Salman Khan: Let’s use video to reinvent education

Salman Khan talks about how and why he created the remarkable Khan Academy, a carefully structured series of educational videos offering complete curricula in math and, now, other subjects. He shows the power of interactive exercises, and calls for teachers to consider flipping the traditional classroom script — give students video lectures to watch at home, and do “homework” in the classroom with the teacher available to help.

Rogier van der Heide: Why light needs darkness

Lighting architect Rogier van der Heide offers a beautiful new way to look at the world — by paying attention to light (and to darkness). Examples from classic buildings illustrate a deeply thought-out vision of the play of light around us.

Mehr davon gibt es bei TED – Ideas worth spreading.

 

Hans Rosling erzählt die Geschichte der letzten 200 Jahre von 200 Ländern in 4 Minuten

Dieses Video von Hans Rosling ist wieder einmal ein wunderbares Beispiel dafür, dass man enorme Datenmengen auch einfach und anschaulich visualisieren kann. Hans Rosling schafft es immer wieder, komplexe und extrem schwer zu beschreibende Phänomene in einfache Darstellungsformen zu verpacken und somit einer großen Zahl von Menschen zugänglich zu machen. Und dafür verdient er einfach Anerkennung.

Und wenn Ihnen das gefallen hat, dann sollten Sie sich auch die TED-Talks von Hans Rosling ansehen.

Warum Meetings und Manager die Arbeit in Büros so schwer machen

Das erklärt Jason Fried von 37signals in diesem TED-Talk.

Die Herkunft guter Ideen – und was Kaffee damit zu tun hat.

Viele Menschen schreiben ihre guten Ideen so etwas wie einem “Eureka-Moment” zu, in dem man plötzlich und ohne erkennbare äußere Einwirkung die Lösung für ein Problem entdeckt. Gute Ideen entstehen jedoch nur sehr selten allein im stillen Kämmerlein, sondern viel häufiger im Austausch mit anderen Menschen.

Steven Johnson nimmt uns in diesem TED-Talk mit auf eine kleine Reise durch die Geschichte der Innovation. Er erklärt auch, warum Kaffee und Kaffeehäuser so wichtig für die Entwicklung von guten Ideen sind und wie das Netz uns immer häufiger in die Gefahr bringt, gute Ideen zu haben – und keine Ausrede mehr, sie nicht umzusetzen.

Wie man komplexe Informationen schön und einfach darstellt.

David McCandless zeigt in diesem großartigen TED-Talk, wie man komplexe Informationen und Daten schön und einfach darstellen kann. Somit erleichtert er vielen Menschen das Verständnis von abstrakten Zahlen und Fakten.

Hier gibt es noch mehr von seiner Arbeit zu sehen.

Informelles, disruptives Lernen und die Schule der Zukunft

Über die Zukunft der Schulen und die Schulen der Zukunft wird in Deutschland zwar viel gesprochen, aber die bestehenden guten Ideen werden nicht – oder kaum – umgesetzt. Dass man jedoch schon mit wenig Geld und Engagement viel erreichen kann, zeigt Charles Leadbeater in seinem TED Talk über Bildungsinnovationen in Slums in Indien und Afrika.

Der klassische Frontalunterricht ist ein Relikt aus dem Industriezeitalter. Wir wir heute brauchen sind Orte, die informelles, disruptives und kollaboratives Lernen ermöglichen. Mein Sohn kommt in drei Jahren in die Grundschule, und ich hoffe sehr, dass sich bis dahin noch viel verändert.