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Neue Projekte im November und laufende Arbeiten bis zum Ende des Jahres

In weniger als zwei Monaten ist Heiligabend, und bis dahin liegen noch einige spannende Projekte vor mir.

Anfang November werde ich beispielsweise einen Social Media Workshop für die studentische Redaktion des Technikjournals mit dem Fokus auf Marketing von wissenschaftlichen Journalen und Nutzung von Social Media zur wissenschaftlichen Recherche durchführen. Das Technikjournal wird von Studierenden der Fachrichtung Technikjournalismus/PR der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg erstellt.

Direkt am Tag danach darf ich einen umfangreicheren Workshop für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Alumniportal Deutschland in Bonn leiten. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse der bisherigen Onlineaktivitäten und der Ermittlung von konkreten Zielen und Weiterentwicklungsoptionen. Das Alumniportal Deutschland ist ein Gemeinschaftsprojekt fünf deutscher Organisationen der entwicklungspolitischen, wirtschaftlichen, kulturellen und wissenschaftlichen Zusammenarbeit:

  • Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH),
  • Centrum für internationale Migration (CIM/GIZ),
  • Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD),
  • Goethe-Institut,
  • Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit e.V. (GIZ)
Das Portal ist ein gemeinnütziges Projekt und wird von der Bundesregierung finanziert.
Und zum Ende des Jahres steht ja auch noch der Relaunch der DKMS LIFE Website an, von dem ich an anderer Stelle ja bereits berichtete. Zusammen mit meinen laufenden Arbeiten für die AOK Systems und die Hochschule Koblenz bin ich also bestens ausgelastet.
Das soll Sie aber nicht von interessanten Projektanfragen abhalten. Und auch für einen Kaffee in meinem Bonner Büro findet sich immer ein wenig Zeit. Klopfen Sie doch einfach mal an.

Social Media Marketing für die Hochschule Koblenz

Ende Mai habe ich das Social Media Marketing für die Hochschule Koblenz in Elternzeitvertretung für eine liebe Kollegin übernommen. Da ich der Hochschule in den letzten zehn Jahren durch mein Studium, anschließende Projektjobs und Lehraufträge immer verbunden war, passt die Kombination einfach wunderbar. Als Startensemble habe ich zunächst fünf Kanäle eröffnet, nämlich

die ich nun nach und nach ausbauen und um weitere Kanäle erweitern werde. Bis zur offiziellen Umbenennung der Fachhochschule Koblenz in Hochschule Koblenz Mitte Juli fliegen die Kanäle alle noch ein wenig unter dem Radar der Öffentlichkeit. Mit der Umbenennung werden sie dann aber auch ganz offiziell beworben.

Die Hochschule Koblenz ist mit ihren rund 7400 Studierenden und mehreren hundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein ganz großartiges Spielfeld für neue und interessante Kommunikationsideen und Kampagnen, und ich freue mich schon sehr auf die kommenden 15 Monate.

Social Media an Hochschulen – aus Sicht der Hochschule

In der kommenden Woche werde ich am RheinAhrCampus der FH Koblenz mit einigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen Workshop zum Thema “Social Media an Hochschulen” durchführen. Der RheinAhrCampus möchte mit eigenen Auftritten bei Facebook und im SchülerVZ den Anschluss an seine Zielgruppe sicherstellen und die neuen Kommunikationskanäle sinnvoll nutzen, und ich freue mich sehr, diesen Prozess begleiten zu dürfen.
Dieses Thema beschäftigt zur Zeit viele Hochschulen, und die Hochschulrektorenkonferenz hat deshalb im November 2010 die “HRK-Handreichungen: Herausforderung Web 2.0” veröffentlicht. Wenn man sich von dem Titel nicht abschrecken lässt und sich mal inhaltlich mit dem knapp 60seitigen PDF beschäftigt, findet man – neben einfachen Erklärungen der verschiedenen Techniken und Ansätze – viele gute und umsetzbare Ideen für den Einsatz von sozialen Medien an Hochschulen. Neben dem Dokument hat die HRK auch ein Video produziert, dass verschiedene Aspekte eingängig visualisiert.

Bemerkenswert finde ich das Fazit des Dokuments, in dem die HRK deutlich auf die durch das Netz ausgelösten Veränderungen eingeht und den Hochschulen Offenheit und Flexibilität ans Herz legt. So heißt es:

Generell steht zu erwarten, dass sich die Hochschulen im Zuge der aktuellen und künftigen Entwicklungen des Internets und der Internetnutzung wenn schon nicht dramatisch, so doch sukzessiv verändern werden. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf Infrastrukturen, Prozesse und Services im Bereich des Informations- und Kontaktmanagements. [...] Inwieweit einzelne Anwendungen hochschulweit etabliert und in nachhaltige Strukturen überführt werden können, bedarf intensiver Gespräche mit den beteiligen Akteuren und Experten.

Ich freue mich auf diese Gespräche und hoffe, dass der RheinAhrCampus sein kreatives Potential auch in diesem Bereich nutzen wird.

Update 23.01.2011

Und hier ist die Prezi-Präsentation, mit der ich den Workshop begleitet habe.