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Bonn möchte Fairtrade-Stadt werden – wir drücken die Daumen!

Am 25. Juni hat unser OB Jürgen Nimptsch die Bewerbungsunterlagen für die Auszeichnung “Fairtrade-Stadt” unterzeichnet, und wir drücken natürlich alle Daumen! In Bonn ist der Begriff “Fairtrade” schon lange mehr als nur eine gute Idee, und nun sollen die Anstrengungen für einen gerechteren Handel und sozialere Arbeitsbedingungen noch verstärkt werden. In der Pressemeldung zur Bewerbung heißt es:

“Faire Produkte müssen noch mehr heraus aus den Öko-Nischen und allen Bevölkerungsschichten zur Verfügung stehen”, dies hat sich die Steuerungsgruppe zum Ziel gesetzt. “Denn faire Produkte sind ein Garant für den Verbraucher, dass Kaffee, Tee, Orangensaft, Schokolade, Blumen oder auch Kleidung unter menschenwürdigen Arbeitsbedingungen produziert wurden und dass etwa keine ausbeuterische Kinderarbeit damit verbunden ist”, unterstreicht Susanne Walia, Vorsitzende der Steuerungsgruppe Fairtrade Town Bonn.

Die Steuerungsgruppe wird sich zunächst damit befassen, den augenblicklichen Status genauer zu erheben und zusammentragen, wie viel Engagement es derzeit in Sachen Fair Trade im Bonner Stadtgebiet gibt. Daran anknüpfend haben sich die Mitglieder zum Ziel gesetzt, diese Zahlen weiter zu steigern, auch wenn Bonn das Fair Trade Town Zertifikat erlangt hat. “Wir sind sicher: Bonn kann noch mehr in Sachen Fair!.”

Weltweit beteiligen sich in 17 Ländern mehr als 750 Städte, Dörfer, Landkreise und Inseln und mit Wales sogar eine “Fairtrade nation” an der Aktion Fairtrade Town. Vorreiter bei der Kampagne ist Großbritannien mit 450 Fairtrade Towns. In Deutschland erfüllen mittlerweile neun Städte die Kriterien, 25 befinden sich derzeit im Bewerbungsprozess. In Deutschland wird die Kampagne vom Verein TransFair getragen. Der Titel wird zunächst für zwei Jahre verliehen.

Mehr zur Bewerbung und zu Fairtrade finden Sie in der Pressemeldung der Stadt Bonn.

Fair pay – fair play – Faire Fußbälle für bessere Chancen

Mein dreijähriger Sohn Oskar ist begeisterter Fußballer und trainiert schon fleißig für die WM 2030. Diest tut er mit fair produzierten und gehandelten Fußbällen von GEPA. Auf der Website der Aktion “Fair pay – fair play” bekommt man umfangreiche Infos zur Produktion der Bälle und zum Leben der Ballnäherinnen und Ballnäher in Pakistan.

In Bonn kann man die fairen Bälle im Weltladen in der Maxstraße 36 testen und kaufen. Egal wie die Fußball WM also ausgeht, mit einem fair gehandelten Ball von GEPA gewinnen alle Beteiligten.