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Ökorrektur – eine offene Ideenplattform für Bonn

Am 5. März 2012 startete die Ökorrektur - eine offene Ideenplattform und Agentur für alternative Stadtbegrünung und nachhaltige Ideen. Und das steckt dahinter:

Wir sind Bonner, Selberdenker, Zusammenhängehersteller und Weltverbesserer. Wir sind offen, neugierig, idealistisch und hin und wieder unzufrieden mit dem Status Quo. Deshalb ändern wir da jetzt mal was dran. Denn jeder Mensch hat Ideen, die positive Veränderungen bewirken können. Wir haben jedenfalls so viele, dass wir sie einfach verschenken wollen. Und du?

Wir verschenken Ideen, damit sie etwas bewirken können. Vielleicht sparen sie ja Strom. Oder machen die Stadt grüner. Oder bringen dich zum lachen. Oder zum nachdenken. Jedenfalls sind Ideen in freier Wildbahn viel besser aufgehoben als hier drinnen in unseren Köpfen. Du findest das gut? Dann empfehle uns weiter. Du möchtest mitmachen?

Nimm dir eine Idee und mach was draus. Finde Gleichgesinnte und teile deine Ideen. Gebe Ideen weiter. Zum Beispiel direkt hier im Blog.

Die Website dazu stammt aus dem Hause Konzept:Sinn, und auch inhaltlich und organisatorisch wird das Projekt von uns unterstützt. Also, los geht’s!

 

Die Karriere-Fanpage der AOK Systems ist online

Heute ging die Karriere-Fanpage der AOK Systems online, mit dem das führende System- und Softwarehaus für den Gesundheitsmarkt neue Pfade im Recruiting und Personalmarketing beschreiten wird. Ich habe die Seite in enger Zusammenarbeit mit dem Facebook-Team der AOK Systems konzipiert und gestaltet und freue mich darauf, das Team auch auf dem weiteren Weg zu begleiten.

Und so sieht die Landingpage aus, die den neuen Besuchern vor ihrem Klick auf “Gefällt mir” angezeigt wird:

Möchten Sie wissen, wie Sie Facebook und andere soziale Medien für Ihr Unternehmen oder Ihre Organisation nutzen können? Dann sollten wir ins Gespräch kommen.

(M)eine Woche auf foursquare – ein Selbstversuch.

In der vergangenen Woche habe ich mich an (fast) jedem Ort, den ich besucht habe, bei foursquare eingecheckt. Ich nutze dafür die foursquare-App auf meinen Android-Smartphone, und mit diesem kleinen Selbstversuch wollte ich ausprobieren, welchen Nutzen dieser Location Based Service für mich persönlich hat und ob er bereits von vielen Unternehmen in Deutschland genutzt wird. Aber fangen wir besser mal ganz vorne an…

Was ist foursquare?
Mit foursquare kannst Du Dich in der echten Welt besser zurechtfinden. Wir bauen Tools, damit Du mit Freunden in Kontakt bleiben, neue Dinge in Deiner Nähe entdecken, Geld sparen und besondere Angebote freischalten kannst. Egal ob Du auf Weltreise gehst, einen Abend mit Freunden organisierst oder einfach wissen willst, was das beste Gericht im Restaurant um die Ecke ist, foursquare ist Dein perfekter Begleiter, der Dir das Leben in der echten Welt einfacher macht.

foursquare in Zahlen (aktueller Stand: Januar 2012)

Community: Über 15 Millionen Leute weltweit
Über 1,5 Billionen Check-ins und jeden Tag kommen Millionen neuer Check-ins dazu
Unternehmen: Über 600.000 nutzen die Händler-Plattform (mehr Infos bei foursquare.com/business)
Mitarbeiter: Über 100; verteilt auf unseren Hauptsitz in New York, NY und unser Büro in San Francisco, CA

Bei der Zahl der Check-ins würde ich mal vermuten, dass hier die amerikanische Billiarde mit der deutschen Milliarde verwechselt wurde, aber ich mag mich täuschen.

Mein Selbstversuch lief im Zeitraum vom 29. Januar bis zum 4. Februar 2012, und an diesen Orten habe ich mich jeweils eingecheckt:

Datenschützer und auf Privatsphäre bedachte Menschen bekommen bei dieser Liste vermutlich eine Gänsehaut, und nicht ganz zu unrecht gibt es auch Websites wie z.B. Please rob me, die auf die Gefahren der zu freizügigen Veröffentlichung seines Standortes hinweisen. Immerhin sende ich mit jedem Check-in die Botschaft, dass ich gerade  nicht zu Hause bin, was für Einbrecher natürlich einen nicht unwillkommene Information darstellen kann.  Aber wenn man davon mal absieht gibt es auch gute Gründe für die Nutzung von solchen Local Based Services wie foursquare – sowohl für Unternehmen als auch für private Nutzer.

foursquare für private Nutzerinnen und Nutzer

Wenn ich mich an einem Ort einchecke wird mir z.B. angezeigt, ob sich zu diesem Zeitpunkt noch andere Personen an diesem Ort eingecheckt haben – vielleicht sogar Personen, die in meiner foursquare-Kontaktliste stehen. Außerdem kann ich meinen Check-in ganz einfach auch auf Facebook und Twitter veröffentlichen, was oben genannten Datenschützern vermutlich die Tränen in die Augen treibt. :)

Ich kann Tipps für Orte hinterlassen und selber auch Tipps von anderen Personen lesen, die diesen Ort schon einmal besucht haben – sei es ein Hinweis auf ein besonders leckeres Gericht in einem Restaurant oder ein Tipp für ein gutes Café in einer fremden Stadt. Außerdem kann ich so auch neue Orte entdecken, die mir von meinen foursquare-Kontakten empfohlen werden. Wenn ich möchte, informiert mich foursquare auch über jedes Check-in meiner Kontakte, was dazu führt, dass ich jederzeit einen Überblick über deren Aufenthaltsort bekommen kann. foursquare hat in dieser Hinsicht also eine starke soziale Komponente, da es durchaus als Mittler für “wirkliche” Treffen gesehen werden kann.

foursquare für Unternehmen

Für Unternehmen eröffnet foursquare die Möglichkeit, mit seinen Kunden direkt zu interagieren und treue Kunden zu belohnen – denn wer sich innerhalb eines bestimmten Zeitraums am häufigsten an einem Ort (einem Unternehmen) eincheckt, wird zum “Bürgermeister (Mayor)” dieses Ortes erklärt. Einige Cafés bieten Ihren “Bürgermeistern” inzwischen z.b. kostenlosen Kaffee an. Durch solche Anreize entsteht durchaus eine Motivation, sich häufig an einem Ort einzuchecken, um auch in den Genuss dieses Vorteils zu kommen. So entsteht eine spielerische Wettbewerbssituation, die auch gern als Gamification beschrieben wird.

Diese Übertragung von spieltypischen Elementen und Prozessen in eigentlich spielfremde Bereiche wird in den kommenden Monaten und Jahren noch deutlich an Bedeutung gewinnen, da so auf interessante und noch unverbrauchte Weise tatsächlich Verhaltensänderungen und auch Motivationssteigerungen erreicht werden können.

Außerdem müssen sich Unternehmen auch immer bessere Methoden einfallen lassen, mit denen sie sich von ihren Mitbewerbern abheben und interessante Erlebnisse anbieten können. Nicht zu unrecht beschreibt foursquare seinen Service für Unternehmen deshalb so:

Millionen Male pro Tag verwenden Benutzer foursquare, um einzuchecken und ihren aktuellen Standort zu teilen. Egal ob es sich um das Ausprobieren eines neuen Restaurants, ein Treffen mit Freunden oder den Besuch einer Boutique handelt – sie berichten von ihren Erlebnissen und teilen sie. Als Unternehmen oder Marke bei foursquare kann man ein großer Bestandteil dieses Erlebnisses werden.

Wenn ein Unternehmen weiß, dass sich ein Kunde gerade in seinem Geschäft eingecheckt hat, kann es diesem Kunden natürlich einerseits sehr zielgerichtete Werbung zeigen oder auf spezielle Rabatte hinweisen, aber das Unternehmen könnte diesem Kunden auch noch darüber hinaus seine Wertschätzung zeigen und ihn z.B. an interessanten Aktionen beteiligen – oder allgemeiner gesagt – in eine positive Interaktion treten. Verschiedene Beispiele dazu liefert foursquare auf der Website für Unternehmen gleich mit.

Fazit

In Deutschland wird der Service aber bisher noch nicht von vielen Unternehmen genutzt. So wird meiner Meinung nach eine gute Möglichkeit der Kundenbindung bisher noch vernachlässigt, die dazu noch sehr einfach, schnell und kostenlos genutzt werden kann.

Die Nutzung von Location Based Services wird stetig zunehmen, nicht zuletzt weil immer mehr Menschen ein Smartphone besitzen – in Deutschland wurden inzwischen mehr als 20 Millionen Geräte verkauft, davon allein 11,8 Millionen im Jahr 2011. Bevor die ganze Geschichte also wirklich groß wird und auf einmal wieder alle Unternehmen ganz schnell auf den Zug aufspringen wollen, sollten sie lieber jetzt schon eigene Erfahrungen damit sammeln und eine eigene Strategie entwickeln, mit der sie sich dann sinnvoll in diesem kommenden Massenphänomen platzieren können.

Und wer es bis hierher geschafft hat soll auch belohnt werden: Wer sich als nächstes (natürlich außer mir) im Konzept:Sinn HQ auf foursquare eincheckt, wird von mir zum fair gehandelten Bio-Kaffee eingeladen. :)

Immer schön die Augen offen halten…

Ich versuche so oft es geht mit wirklich offenen Augen durch die Stadt zu gehen, um interessante Dinge zu entdecken – seien sie neu oder alt. Und als kleine Erinnerung – und weil ich in diesem Jahr mehr Menschen zum Lachen bringen möchte – werde ich hin und wieder an verschiedenen Orten Augen platzieren. Die öffentlichen Mülleimer eignen sich dafür natürlich ganz hervorragend, und eine gewisse Assoziation mit dem Krümelmonster liegt nicht ganz fern. :)

Mehr Fotos von mir finden Sie übrigens hier.

Frühling in der Bonner Altstadt

Nur für den Fall, dass es jemand noch nicht bemerkt hat: Der Frühling ist in der Bonner Altstadt ausgebrochen. Und wenn die Sonne scheint, sieht es ungefähr so aus:

Mehr davon? Am 9. April findet das Kirschblütenfest statt.

Bonn Profits – das neue Gründungszentrum für wissens- und informationsintensive Berufe in Bonn

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Bonn und die Sparkasse KölnBonn haben unter dem Namen Bonn Profits ein neues Gründungszentrum an der Godesberger Allee 139 für wissens- und informationsintensive Berufe (KIBS) gegründet.

In der Pressemeldung dazu heißt es:

Der Markt der wissensbasierten Dienstleistungen wird geprägt von kleinen Unternehmen und Selbständigen, die sich durch ein hohes Qualifikationsniveau sowie die Fähigkeit, Wissens- und Informationsprozesse zu gestalten, auszeichnen. Die Initiative BonnProfits zielt darauf ab, die vorhandenen Potenziale zu nutzen und gründungsbereite Frauen sowie Männer zu mobilisieren und in die Selbständigkeit zu begleiten. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Unterstützung von Frauen. Diese stellen mit 45% zwar fast die Hälfte aller Erwerbstätigen, doch nur knapp ein Drittel (31%) aller Selbständigen.

Das neue Bonner Gründungszentrum steht folgenden Zielgruppen zur Verfügung:

  1. Jungunternehmen im Bereich der wissensintensiven Dienstleistungen, deren Gründung nicht länger als 5 Jahre zurück liegt.
  2. Nationale Unternehmen von Standorten außerhalb Bonns, mit der Absicht, in Bonn ihren Sitz zu nehmen oder eine Niederlassung zu gründen.
  3. Internationale Bestandsunternehmen mit der Absicht, in Bonn ihren Sitz zu nehmen oder eine Niederlassung zu gründen.
Es umfasst insgesamt 1.200 qm,von denen 800 qm ab Januar 2011 zu mieten sind. Die verbleibendenFlächen stehen ab Mitte 2012 zur Verfügung. Für Gründer liegt der Mietpreis bei 7 Euro/qm, was in Bonn wohl kaum jemand unterbieten kann. Als Mieter kommt man auch in den Genuss von einer ganzen Reihe weiterer Vorteile:

  • barrierefreier Zugang
  • Besprechungsraum
  • Teeküchen auf jeder Etage
  • Kopierer
  • Begleitcoaching des Gründungsteams der Wirtschaftsförderung vor Ort
  • Ausrichtung von Netzwerkveranstaltungen im Foyer durch die Bonner Wirtschaftsförderung
  • Beratungstage für Existenzgründerinnen und Existenzgründer der Sparkasse KölnBonn
  • Vermittlung von regionalen Wirtschaftskontakten
  • Organisation von Veranstaltungen
  • Nutzung der Kantine der Friedrich-Ebert-Stiftung
  • Anmietung von größeren Seminarräumen in der Friedrich-Ebert-Stiftung

Weitere Infos bekommt man bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Bonn, Service Center Wirtschaft.

Coworking in Bonn = cowobo

coworking bonn. ein raum. viele verschiedene ideen. netzwerke. produktiv sein. miteinander ungestört. ganz so wie dir danach ist. die moderne art des büros.

Heute hat der erste Coworking Space in Bonn seine Tore geöffnet. Für alle, die genug haben von Einzelgängertum, keine Lust mehr auf triste Tage am Schreibtisch zu Hause, den teuren Kaffee bei Starbucks und für alle, die mal schnell einen Schreibtisch mit WLAN brauchen. Ich wünsche Sebastian und seinem Team viel Erfolg und werde selber hin und wieder dort arbeiten.

Eine abendliche Fototour durch Bonn

Beim letzten Bonner Bloggertreffen entstand die Idee einer gemeinsamen Fototour durch Bonn, und gestern Abend habe ich zusammen mit Christiane, Martin und Thomas diese Idee in die Tat umgesetzt. Erste Eindrücke von der Tour gibt es hier, und sobald alle Fotos online sind, werde ich eine gemeinsame Galerie daraus erstellen.

Die nächste Fototour kommt bestimmt, und vielleicht bist Du dann ja mit dabei.

mundraub.org – freies Obst für freie Bürger

Seit einigen Wochen schiebe ich schon die Idee vor mir her, eine Google Map mit frei verfügbarem Obst in Bonn zu erstellen. Mit wachen Augen und ein bisschen Ahnung von der lokalen Flora entdeckt man an vielen Orten in Bonn Brombeeren, Äpfel, Holunder, Birnen, Wal- und Haselnüsse und viele andere leckere Früchte, die nur darauf warten, gepflückt zu werden. Aber diese Idee hatte natürlich nicht nur ich, sondern auch das Team von mundraub.org. Dort gibt es eine Karte für ganz Deutschland, auf der man freies Obst für freie Bürger finden – und auch selber eintragen – kann.

Die Ideen dahinter sind:

Wir möchten, dass kein herrenloses Obst mehr am Baum verrottet und machen deshalb Mundraub salonfähig.

Wir wissen, dass jedes Jahr herrliche Früchte an zigtausenden von herrenlosen oder vergessenen Obstbäumen an Landstraßen, in verlassenen Gärten oder auf Grundstücken von Menschen mit wenig Zeit verderben. Oft handelt es sich dabei um sehr kostbare alte Sorten. Und das in unserer nächsten Umgebung.

Wir haben uns deshalb überlegt, wie ihr dem Rest der Welt über diese kostbaren Ressourcen berichten könnt. Die Initiative mundraub.org bietet euch eine Plattform, wilde oder herrenlose Obstbäume zum Abernten in der MundraubMap zu taggen, um sie anderen Menschen ins Bewusstsein zu bringen. Gratis, als euer Geschenk und als Geschenk der Natur. Wenn Ihr was zurück schenken wollt so werdet Ihr in der nächsten Version Informationen zu Aktionen finden, an denen Ihr Euch beteiligen könnt – oder die Ihr vielleicht selbst organisiert!

Wir sind uns bewusst, dass vermeintlich herrenlose Bäume – wie zum Beispiel an einer verlassenen Landstraße – jemandem gehören könnten. Ob Bund, Land oder Privatperson – wir wollen nicht zum Diebstahl animieren! Mit dem Wachsen der Plattform werden wir uns gemeinsam darum kümmern, dass die Besitzer ihre Bäume für alle sichtbar freigeben. Damit ihr ohne schlechtes Gewissen nach Herzenslust mundrauben könnt. Dazu bitten wir alle – Besitzer, Mundräuber, Anwohner – Missbrauch vorzubeugen. Damit die Schätze gebraucht und nicht missbraucht werden.

Wir hoffen, dass ihr die Schätze vor eurer Haustür wieder entdeckt und dass ihr für Bioäpfel und Ökokirschen aus Übersee, zumindest zwischen Juli und November, bald nur noch ein weises Schmunzeln übrig habt…

In und um Bonn existiert noch kein Eintrag, und das werde ich ändern. Die Idee ist einfach zu gut um nicht unterstützt zu werden, und dank mundraub.org kann ich mich auf die Einträge konzentrieren und muss die Karte und die Website nicht mehr aufbauen. Ressourcen zu teilen macht halt Sinn!

Strategien im Social Web – Ein Vortrag bei der 3. Social Bar in Bonn

Vor einigen Tagen wurde ich von den Organisatoren der 3. Social Bar Bonn eingeladen, einen Vortrag über Strategien im Social Web zu halten. Dieser Einladung komme ich natürlich gerne nach, und hier kannst du die fertige Präsentation in ihrer Entstehung verfolgen: