Eine abendliche Fototour durch Bonn

Beim letzten Bonner Bloggertreffen entstand die Idee einer gemeinsamen Fototour durch Bonn, und gestern Abend habe ich zusammen mit Christiane, Martin und Thomas diese Idee in die Tat umgesetzt. Erste Eindrücke von der Tour gibt es hier, und sobald alle Fotos online sind, werde ich eine gemeinsame Galerie daraus erstellen.

Die nächste Fototour kommt bestimmt, und vielleicht bist Du dann ja mit dabei.

mundraub.org – freies Obst für freie Bürger

Seit einigen Wochen schiebe ich schon die Idee vor mir her, eine Google Map mit frei verfügbarem Obst in Bonn zu erstellen. Mit wachen Augen und ein bisschen Ahnung von der lokalen Flora entdeckt man an vielen Orten in Bonn Brombeeren, Äpfel, Holunder, Birnen, Wal- und Haselnüsse und viele andere leckere Früchte, die nur darauf warten, gepflückt zu werden. Aber diese Idee hatte natürlich nicht nur ich, sondern auch das Team von mundraub.org. Dort gibt es eine Karte für ganz Deutschland, auf der man freies Obst für freie Bürger finden – und auch selber eintragen – kann.

Die Ideen dahinter sind:

Wir möchten, dass kein herrenloses Obst mehr am Baum verrottet und machen deshalb Mundraub salonfähig.

Wir wissen, dass jedes Jahr herrliche Früchte an zigtausenden von herrenlosen oder vergessenen Obstbäumen an Landstraßen, in verlassenen Gärten oder auf Grundstücken von Menschen mit wenig Zeit verderben. Oft handelt es sich dabei um sehr kostbare alte Sorten. Und das in unserer nächsten Umgebung.

Wir haben uns deshalb überlegt, wie ihr dem Rest der Welt über diese kostbaren Ressourcen berichten könnt. Die Initiative mundraub.org bietet euch eine Plattform, wilde oder herrenlose Obstbäume zum Abernten in der MundraubMap zu taggen, um sie anderen Menschen ins Bewusstsein zu bringen. Gratis, als euer Geschenk und als Geschenk der Natur. Wenn Ihr was zurück schenken wollt so werdet Ihr in der nächsten Version Informationen zu Aktionen finden, an denen Ihr Euch beteiligen könnt – oder die Ihr vielleicht selbst organisiert!

Wir sind uns bewusst, dass vermeintlich herrenlose Bäume – wie zum Beispiel an einer verlassenen Landstraße – jemandem gehören könnten. Ob Bund, Land oder Privatperson – wir wollen nicht zum Diebstahl animieren! Mit dem Wachsen der Plattform werden wir uns gemeinsam darum kümmern, dass die Besitzer ihre Bäume für alle sichtbar freigeben. Damit ihr ohne schlechtes Gewissen nach Herzenslust mundrauben könnt. Dazu bitten wir alle – Besitzer, Mundräuber, Anwohner – Missbrauch vorzubeugen. Damit die Schätze gebraucht und nicht missbraucht werden.

Wir hoffen, dass ihr die Schätze vor eurer Haustür wieder entdeckt und dass ihr für Bioäpfel und Ökokirschen aus Übersee, zumindest zwischen Juli und November, bald nur noch ein weises Schmunzeln übrig habt…

In und um Bonn existiert noch kein Eintrag, und das werde ich ändern. Die Idee ist einfach zu gut um nicht unterstützt zu werden, und dank mundraub.org kann ich mich auf die Einträge konzentrieren und muss die Karte und die Website nicht mehr aufbauen. Ressourcen zu teilen macht halt Sinn!

Wie man komplexe Informationen schön und einfach darstellt.

David McCandless zeigt in diesem großartigen TED-Talk, wie man komplexe Informationen und Daten schön und einfach darstellen kann. Somit erleichtert er vielen Menschen das Verständnis von abstrakten Zahlen und Fakten.

Hier gibt es noch mehr von seiner Arbeit zu sehen.

Meine erste Begegnung mit dem FROH! Magazin

Gestern lag die aktuelle Ausgabe des FROH! Magazins mit dem Thema “Ernte” in meinem Briefkasten, nachdem ich es vorgestern bestellt hatte. Allein dafür verdient das FROH! Team schon Lob. Drüben beim Stylespion hatte ich schon häufiger lobende Worte über das Magazin gelesen, und er hat nicht übertrieben. Das Thema “Ernte” wird aus den unterschiedlichsten Perspektiven beleuchtet, und das FROH! Team macht den sich selbst gesteckten Zielen alle Ehre:

FROH! ist ein Gesellschaftsmagazin, das besondere Ereignisse des Jahres aufgreift und sich neugierig auf die Fragen und Themen dahinter einlässt. Die Beitragenden schenken dem Magazin nicht nur ihre Texte und Bilder, sondern den Lesern auch neue und überraschende Blickwinkel. [...] Wir träumen heute von einer besseren Welt von morgen. Eine Gesellschaft, in der man sich nicht nur um sich selber dreht, sondern die Verantwortung für sich und sein Umfeld wahrnimmt.

ERNTE from FROH! Magazin on Vimeo.

Für mich ist das FROH! Magazin eine echte Wohltat zwischen all den dumpfen und gleichförmig gestalteten Printprodukten und eine klare Leseempfehlung!

WordPress Zahlen und Fakten

via The Next Webgrößere Version hier.

Diese Infografik verdeutlicht die Popularität und Flexibilität von WordPress als Content Management und Blog System. Fast 8,5 % aller Websites im Netz laufen mit WordPress, und die Bandbreite reicht vom Friseursalon um die Ecke bis zu Pepsi oder der New York Times.

WordPress ist kostenlos und kann genau das sein, was Sie wollen.

Möchten Sie mehr darüber erfahren? Dann sprechen Sie mit uns.

Was man mit einem YoYo so alles machen kann

Dieser junge Mann heißt Jensen Kimmitt und ist Kanadischer YoYo-Meister. Was er in diesem Video zeigt, ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass man mit genug Zeit und Training unglaubliche Fähigkeiten erreichen kann – egal wie speziell sie auch sein mögen.

Irgendwo habe ich doch auch noch ein altes YoYo liegen…ich geh das gleich mal suchen.

Warum ich selbständig arbeiten will und werde!

Seit ich mich dazu entschlossen habe, nach meiner Elternzeit als selbständiger Webdesigner und Onlinekonzepter zu arbeiten, werde ich oft nach den Gründen gefragt. Dabei schwingt auch oft ein gewisses Unverständnis mit, warum ich denn als Vater von zwei kleinen Kindern so ein hohes Risiko eingehe und mir keinen “sicheren” Job suche. In diesem Posting versuche ich, Antworten auf diese Fragen zu geben und meinen Blick auf die Wirklichkeit zu erklären.

Ich bin seit 1995 online. Damals noch mit Hilfe von AOL und ohne Ahnung vom Netz, dass es neben der eigenen AOL-Welt ja auch noch gab. Meine erste Website habe ich 1996 gebaut, auch bei AOL. Zusammen mit einem Freund habe ich einfach jede Menge sinniges und unsinniges Zeugs ins Netz geschrieben, und damit im gleichen Jahr noch den AOL Web Award gewonnen. Damals hat das noch kaum jemanden interessiert, und ich habe mir selber auch nicht viel dabei gedacht.

In den folgenden Jahren habe ich immer wieder für mich und andere Leute Websites gebaut, dabei aber nie ans Geldverdienen gedacht. 1998 habe ich mir dann selber HTML beigebracht. Ich wollte den Code, den die Editoren produzierten, besser verstehen und anpassen können. Das hat mir auch dabei geholfen, viele Jahre später relativ schnell PHP zu lernen.

2003 habe ich begonnen, mich mit PHP-basierten Content Management Systemen zu beschäftigen. Angefangen habe ich mit PHPnuke, bin dann aber sehr schnell zu WordPress gewechselt – und arbeite nun seit 7 Jahren intensiv damit.

Im Jahre 2004 habe ich angefangen, mit Learning Management Systemen, insbesodere moodle, zu arbeiten. Ich habe als Student, und später als Mitarbeiter in europäischen Medien- und Onlineprojekten, umfangreiche Lernumgebungen konzipiert und realisiert. Ebenfalls 2004 habe ich während meines Praxissemesters an der Uni Umea in Nordschweden viele Blogger kennengelernt, die mein Interesse an Blogs und Onlinekommunikation endgültig geweckt haben. Für eine kurze Zeit war ich sogar Gastblogger bei Howard Rheingolds “Smartmobs”, aber diese Chance habe ich damals nicht zu nutzen gewusst.

2006 habe ich dann den Studiengang “Logistik & E-Business” am RheinAhrCampus Remagen abgeschlossen. Im Studium habe ich mich weiterhin auf Onlinekommunikation und E-Business bzw. E-Commerce konzentriert und mein Erfahrungsspektrum in diesen Bereichen erweitert. Nach dem Studium habe ich weiterhin in mehreren internationalen Onlineprojekten und als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Unternehmensführung und Organisationsentwicklung gearbeitet. Ich habe mich dabei intensiv mit Themen wie virtueller Führung, Selbstorganisation und den Auswirkungen des Netzes auf betriebliche Führungs- und Kommunikationsprozesse beschäftigt. In dieser Zeit bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass das Netz die Art wie wir leben, arbeiten, teilen, handeln und denken grundlegend verändern, oder genauer gesagt verbessern, wird.

Im Mai 2009 wurde ich dann Projektmanager bei der nexum AG, einer der größten Onlineagenturen in Deutschland. Dort habe ich große Onlineprojekte für Kunden wie REWE oder die Schweizer Coop AG realisiert. Dabei habe ich jedoch schnell bemerkt, dass ich mit solchen Kunden nicht arbeiten möchte. Mir ist klar geworden, dass ich mit Handelswerbung die Welt nicht besser mache, und deshalb habe ich die Chance genutzt und mit der Geburt meines zweiten Kindes eine einjährige Vaterpause eingelegt. Diese nähert sich nun dem Ende, und ab Oktober 2010 werde ich selbständig arbeiten.

Warum?

Weil ich es kann. Weil ich heute den Markt, die Werkzeuge, die Methoden, die Theorie und die Praxis sehr gut kenne. Weil ich nun die Sicherheit und das Selbstvertrauen habe. Weil ich flexibel und ortsunabhängig arbeiten will. Weil ich wertvolle Zeit mit meinen Kindern nicht nur am Wochenende verbringen will. Weil die Zeit reif ist, die Dinge selber in die Hand zu nehmen.

Papier sparen und die Umwelt schonen mit dem Grünspar PAK

Grünspar verschenkt zum Tag der Tropenwälder 250 PapierAblageKörbe (kurz PAK) an Blogger, mit denen du ganz einfach Papier sparen und die Umwelt schonen kannst.

Der Grünspar PAK (PapierAblageKorb) ist ein Papierkorb aus Pappe und vereint Papierkorb und Ablagefläche für Schmierblätter. Statt im landen Fehldrucke & Co auf dem Papierkorb. Zur erneuten Nutzung sind sie damit schnell zur Hand. So kann unnötiger Papiermüll vermieden werden. Das spart Geld und freut die Umwelt.

Mit zwei Kindern kann man immer Papier zum Basteln, Malen & Co. gebrauchen, und der Grünspar PAK wird uns das Sammeln noch erleichtern.

Bei Grünspar findest du außerdem noch viele gute Tipps und Ideen, wie du deinen Alltag ökologischer und sparsamer gestalten kannst.

Informelles, disruptives Lernen und die Schule der Zukunft

Über die Zukunft der Schulen und die Schulen der Zukunft wird in Deutschland zwar viel gesprochen, aber die bestehenden guten Ideen werden nicht – oder kaum – umgesetzt. Dass man jedoch schon mit wenig Geld und Engagement viel erreichen kann, zeigt Charles Leadbeater in seinem TED Talk über Bildungsinnovationen in Slums in Indien und Afrika.

Der klassische Frontalunterricht ist ein Relikt aus dem Industriezeitalter. Wir wir heute brauchen sind Orte, die informelles, disruptives und kollaboratives Lernen ermöglichen. Mein Sohn kommt in drei Jahren in die Grundschule, und ich hoffe sehr, dass sich bis dahin noch viel verändert.

Strategien im Social Web – Ein Vortrag bei der 3. Social Bar in Bonn

Vor einigen Tagen wurde ich von den Organisatoren der 3. Social Bar Bonn eingeladen, einen Vortrag über Strategien im Social Web zu halten. Dieser Einladung komme ich natürlich gerne nach, und hier kannst du die fertige Präsentation in ihrer Entstehung verfolgen: