In den vergangenen 1,5 Jahren habe ich viele Social Media Workshops für verschiedene Unternehmen und Organisationen konzipiert und durchgeführt, und inzwischen hat sich eine gewissen Struktur herauskristallisiert, die ich an dieser Stelle gern einmal darstellen möchte. Natürlich ist jeder Workshop eine individuelle Veranstaltung und muss auch entsprechend gezielt vorbereitet werden, aber ein gewisser Rahmen ist doch erkennbar.
Anfang Januar habe ich zum Beispiel einen ganztägigen Social Media Workshop für die DW-AKADEMIE der Deutschen Welle durchgeführt, und diese Punkte standen dabei auf der Agenda:
- 10:00 – 10:30: Begrüßung & Vorstellungsrunde (eigene Erfahrungen, Haltungen, Sichtweisen?)
- 10:30 – 12:00: Was ist Social Media und wie wirkt vernetzte Kommunikation? Wirkungen auf Gesellschaft und Politik – findet eine Repolitisierung und Machtverschiebung statt?
- 12:00 – 13:00: Ein Blick auf Blogs, Facebook, Google+, Twitter, YouTube, Flickr & Co.
- 13:00 – 14:00: Mittagspause
- 14:00 – 15:30: Gute Beispiele von NGOs und Bildungsorganisationen
- 15:30 – 16:30: Entwicklung von eigenen Ideen. Welche Wirkungen könnte oder sollte Social Media auf die eigene Arbeit und die Arbeit der DW-Akademie haben? Wir kann man (mit) Social Media lernen?
- 16:30 – 17:00: Besprechung der Ergebnisse, Abschluss und Ausblick
Durch diesen Ablauf gelingt es mir in der Regel, zum Einstieg die besondere Funktionsweise von Kommunikation in vernetzten Systemen und deren wachsende gesellschaftliche Relevanz darzustellen. Danach zeige ich dann die Funktionsweise und die jeweiligen Besonderheiten von Blogs, Facebook, Google+, Twitter, YouTube, Flickr & Co. Daran anschließend greife ich ein oder zwei gute Beispiele aus der Praxis auf, um die verschiedenen Themen auch mit Leben zu füllen. Am Nachmittag bietet sich dann eine Praxisphase zur Entwicklung von eigenen Ideen und Szenarien an, deren Ergebnisse abschließend vorgestellt und diskutiert werden können.
Für mich funktioniert dieser Ablauf bisher sehr gut, da er eine gute Basis schafft, auf der sich dann auch einzelne Themen gezielter bearbeiten lassen.






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